Besuch Pyo Khinn im Februar 2020

Unsere Vorstandsvorsitzende hat im Februar 2020 unser Projekt erneut besucht. Hier ist Maren´s Bericht:

Gestartet sind wir gemeinsam mit unserem Projektpartner in Chiang Mai. Nach ca. 4,5 Stunden und 500 km Autofahrt, vorbei an grünen Reisfelder, exotisch bunter Vegetation und fruchtbaren Obstplantagen, sind wir am Abend in der Grenzstadt Mae Sot angekommen. Unser Besuch ist für nächsten Morgen geplant. 

Wir sind warmherzig willkommen geheißen worden. Zunächst wurde uns die Schule mit ihren Klassenzimmern gezeigt. Es herrschte eine angenehme ruhige Atmosphäre mit niedrigem Geräuschpegel. Das muss auch so sein, da die Klassenzimmer nur mit hohen Trennwänden geteilt sind. 

Die Schüler haben uns respektvoll begrüßt. Kleine Gespräche mit den Schülern und eine kurze Vorstellung auf Thai von mir, hat das Ganze sehr aufgelockert. Soviel Zuwendung von „Langnasen“ sind die Schüler nicht gewohnt. Die Klassenzimmer sind zweckmäßig gestaltet und sehr ordentlich – einfach vorbildlich. Die Lehrer machten einen engagierten Eindruck und werden von den Schülern sehr respektvoll behandelt. 

Die Schüler erhalten einmal täglich eine warme Mahlzeit. Zurzeit werden insgesamt 117 Schüler, davon 62 Mädchen und 55 Jungen, von insgesamt 7 Lehrern unterrichtet. Es wird bis zum 17 Lebensjahr in Burmesisch, Englisch, Thailändisch, Mathematik, Geschichte, Biologie, Kunst, Chemie, Physik und Sozialkunde gelehrt. Auch Computerkurse werden angeboten. Danach erfolgt eine Abschlussprüfung. Die Prüfungsfragen haben den gleichen Standard wie die thailändischen Schulen und sind somit gleichwertig und überall anerkannt. Danach kann eine Ausbildung gemacht oder eine weiterführende Schule besucht werden. Auch ein Universitätsabschluss ist möglich. 

Die Akzeptanz und die Gleichwertigkeit des Schulabschlusses ist eine deutliche Verbesserung für die Migrantenkinder und eine echte Errungenschaft der Schule!! Hierauf ist man zu Recht stolz. Außerdem wurde die Schule für ihre außerordentlich gute Qualität von der Behörde mit einer Urkunde mit dem Merkmal „exzellent“ belohnt.  

Nur wenige Schüler kehren nach Myanmar zurück. Man misstraut der Regierung und glaubt noch nicht an eine echte Demokratisierung. Die meisten Schüler bleiben daher in Thailand. Mit dem Migrantenausweis, der allerdings auf die Region beschränkt ist, wird auch eine Arbeitsbewilligung erteilt. Trotz Ausbildung werden die Migranten jedoch noch benachteiligt; denn Einheimische werden bei der Einstellung bevorzugt. Die Beschränkungen beinhalten natürlich Folgeprobleme und stellen die Menschen immer wieder vor große Herausforderungen. Man hat ein Komitee zur Verbesserung der Situation gegründet. Vieles, wie z.B. der anerkannte Schulabschluss, konnte mit diesem Komitee erreicht werden. Es bleibt aber noch viel zu tun. 

Der Direktor hat mich mehrfach gebeten seinen Dank für die langjährige Unterstützung an unsere Mitglieder und Spender/innen weiterzugeben. Ohne uns wäre er nie so erfolgreich geworden. Dass wir ihm weiterhin hilfreich zur Seite stehen wollen hat er mit großer Freude und Dankbarkeit, aber auch mit Erleichterung aufgenommen.

Dafür brauchen wir Sie /Euch. Bleiben Sie und weiter treu und spenden Sie, damit junge Menschen eine echte Chance für ihr Leben bekommen. 

Hier gehts zum Projekt

O.P.C. Deutschland Hilfe für Kinder in Thailand e.V.

Lauterberger Weg 3
22459 Hamburg
Telefon: 040 6572227
 kontakt@opcdeutschland.de

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