Aktuelle Covid-19-Situation Pyo Khinn Schule

Die Pyo Khinn Schule war – wie alle staatlichen Schulen – vom Corona-Lockdown betroffen und konnte das Schuljahr nicht wie gewohnt abschließen.

Wir hatten gehofft, dass wir im September 2020 wieder öffnen dürfen, aber nun hat sich das Virus unkontrolliert über Myanmar ausgebreitet, und da das Land leider über ein sehr schlechtes Gesundheitssystem verfügt, hat Thailand große Sorge, dass sich das Virus auch dort weiter ausbreitet. Thailand hält die Grenze daher soweit wie möglich geschlossen. Z.Zt. weiß keiner, wann die Schulen ihren normalen Betrieb wieder aufnehmen dürfen.

Thailand ist bislang ganz hervorragend mit der Pandemie zurechtgekommen. Sogar die WHO hat dem Land hierfür ein großes Lob ausgesprochen.

Leider belastet die Pandemie die Wirtschaft sehr stark und viele Thailänder leiden unter der wirtschaftlichen Notlage. Die Wohlstandsschere geht weiter auseinander und vor allem arme Familien, die einfache Arbeiten verrichten, sind stark betroffen. Dies betrifft insbesondere unsere Migrantenfamilien. Man schätzt, dass sich die Menschen in Südostasien, die in Armut leben, verdoppeln werden.

Dennoch soll die Bildung nicht allzu stark leiden. Gemeinsam mit den Lehrern wurde eine Zwischenlösung erarbeitet, in dem die Lehrer die Schüler zu Hause besuchen, unterrichten und ihnen Hausaufgaben geben. Die Lehrer von Pyo Khinn erhalten selbstverständlich weiterhin ihr Gehalt. So soll sichergestellt werden, dass die Kinder den Anschluss nicht verlieren.

Wichtig ist uns, dass die Lehrer weiterarbeiten können und die Schüler nicht aus dem Bildungssystem herausfallen. Die ersten Umfragen haben gezeigt, dass hauptsächlich Migrantenarbeiter aus Bangkok zurück nach Myanmar gehen nicht aber aus Mae Sot, dem Ort, in dem unsere Schule liegt. Deshalb rechnen wir mit ähnlichen Schülerzahlen wie im letzten Jahr.

Trotz allem bleiben wir zuversichtlich. Unsere Partner vor Ort helfen wo sie können und wo die Hilfe am dringendsten benötigt wird. So wurden Covid-19-Aktionen ins Leben gerufen, und es wird Essen verteilt. Dies ist alles Dank Ihrer Spenden möglich.

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Besuch Pyo Khinn im Februar 2020

Unsere Vorstandsvorsitzende hat im Februar 2020 unser Projekt erneut besucht. Hier ist Maren´s Bericht:

Gestartet sind wir gemeinsam mit unserem Projektpartner in Chiang Mai. Nach ca. 4,5 Stunden und 500 km Autofahrt, vorbei an grünen Reisfelder, exotisch bunter Vegetation und fruchtbaren Obstplantagen, sind wir am Abend in der Grenzstadt Mae Sot angekommen. Unser Besuch ist für nächsten Morgen geplant. 

Wir sind warmherzig willkommen geheißen worden. Zunächst wurde uns die Schule mit ihren Klassenzimmern gezeigt. Es herrschte eine angenehme ruhige Atmosphäre mit niedrigem Geräuschpegel. Das muss auch so sein, da die Klassenzimmer nur mit hohen Trennwänden geteilt sind. 

Die Schüler haben uns respektvoll begrüßt. Kleine Gespräche mit den Schülern und eine kurze Vorstellung auf Thai von mir, hat das Ganze sehr aufgelockert. Soviel Zuwendung von „Langnasen“ sind die Schüler nicht gewohnt. Die Klassenzimmer sind zweckmäßig gestaltet und sehr ordentlich – einfach vorbildlich. Die Lehrer machten einen engagierten Eindruck und werden von den Schülern sehr respektvoll behandelt. 

Die Schüler erhalten einmal täglich eine warme Mahlzeit. Zurzeit werden insgesamt 117 Schüler, davon 62 Mädchen und 55 Jungen, von insgesamt 7 Lehrern unterrichtet. Es wird bis zum 17 Lebensjahr in Burmesisch, Englisch, Thailändisch, Mathematik, Geschichte, Biologie, Kunst, Chemie, Physik und Sozialkunde gelehrt. Auch Computerkurse werden angeboten. Danach erfolgt eine Abschlussprüfung. Die Prüfungsfragen haben den gleichen Standard wie die thailändischen Schulen und sind somit gleichwertig und überall anerkannt. Danach kann eine Ausbildung gemacht oder eine weiterführende Schule besucht werden. Auch ein Universitätsabschluss ist möglich. 

Die Akzeptanz und die Gleichwertigkeit des Schulabschlusses ist eine deutliche Verbesserung für die Migrantenkinder und eine echte Errungenschaft der Schule!! Hierauf ist man zu Recht stolz. Außerdem wurde die Schule für ihre außerordentlich gute Qualität von der Behörde mit einer Urkunde mit dem Merkmal „exzellent“ belohnt.  

Nur wenige Schüler kehren nach Myanmar zurück. Man misstraut der Regierung und glaubt noch nicht an eine echte Demokratisierung. Die meisten Schüler bleiben daher in Thailand. Mit dem Migrantenausweis, der allerdings auf die Region beschränkt ist, wird auch eine Arbeitsbewilligung erteilt. Trotz Ausbildung werden die Migranten jedoch noch benachteiligt; denn Einheimische werden bei der Einstellung bevorzugt. Die Beschränkungen beinhalten natürlich Folgeprobleme und stellen die Menschen immer wieder vor große Herausforderungen. Man hat ein Komitee zur Verbesserung der Situation gegründet. Vieles, wie z.B. der anerkannte Schulabschluss, konnte mit diesem Komitee erreicht werden. Es bleibt aber noch viel zu tun. 

Der Direktor hat mich mehrfach gebeten seinen Dank für die langjährige Unterstützung an unsere Mitglieder und Spender/innen weiterzugeben. Ohne uns wäre er nie so erfolgreich geworden. Dass wir ihm weiterhin hilfreich zur Seite stehen wollen hat er mit großer Freude und Dankbarkeit, aber auch mit Erleichterung aufgenommen.

Dafür brauchen wir Sie /Euch. Bleiben Sie und weiter treu und spenden Sie, damit junge Menschen eine echte Chance für ihr Leben bekommen. 

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Pyo Khinn Schule

Bei diesem institutionellen Projekt, das wir seit Juni 2016 unterstützen, handelt es sich um eine Schule für derzeit rd. 190 Migrantenkinder in Mae Sot im Nordwesten von Thailand.

Unser Partner arbeitet mit dieser Schule bereits seit mehreren Jahren zusammen. Aufgrund der stark angestiegenen Zahl der Schüler/innen wurden bereits in 2010 Renovierungsarbeiten und ein neues Schulgebäude mit fünf Klassenzimmern gebaut und finanziert; in 2025 wurde ein weiterer Klassenraum erstellt.

Spielplatz in der Koki Chrum Grundschule

Bei diesem Projekt handelt es sich um einen Spielplatz für die Koki Chrum Grundschule in Kambodscha in der Oddar Meanchey Provinz. Diese Grundschule wurde 2018 modernisiert (4 Schulzimmer und 3 Toiletten). Rd. 142 Schülerinnen und Schüler aus dem Dorf Koki Chrum im Alter zwischen 6 – 12 besuchen diese Schule.

kaw dai nation Schule in Myanmar

Die Kaw Dai Nation Schule liegt im Loi Dai Li Village in Karli Township im Shan-Staatsgebiet von Myanmar. Während der Jahre 1996 bis 2000 gab es dort verheerende militärische Auseinandersetzungen mit schlimmen Folgen für die dortige Bevölkerung. Das burmesische Militär folterte viele Zivilisten wegen angeblicher Spionage. Die Folge war, dass die Felder nicht bewirtschaftet wurden und die Bevölkerung hungerte. Schulen wurden niedergebrannt und die Straßen waren in so schlechter Verfassung, dass die Kinder kaum Möglichkeiten hatten, eine Schule zu besuchen und die Ausbildung damit brach lag. Heute gibt es dort eine staatliche High School und wenige verstreut liegende Grundschulen.

Flood Relief Projekt in Myanmar

Ende Juli bis in den August 2015 hinein hat der lang anhaltende Monsum und der schwere tropische Wirbelsturm „Komen“ große Überschwemmungen und verheerende Erdrutsche in vielen Teilen Myanmars verursacht. Dies war die größte Katastrophe seit dem letzten großen Wirbelsturm „Nargis“ in 2008.

Toilettengebäude Mae Sot

Bei diesem Projekt handelt es sich um ein Toilettengebäude für die Thai Rai Kiri Grundschule in Mae Sot (Thailand). Diese Grundschule gehört zu einem größeren, in 1979 erbautem Schulkomplex mit rd. 767 Schülern aus Thailand und Myanmar.

Schulgebäude in Mandalay

Seit einem halben Jahrhundert leidet die burmesische Bevölkerung unter den repressiven politischen Verhältnissen und ethnischen Konflikten im Lande. Im Finanzhaushalt von Myanmar genoss die Bildung bislang keinen hohen Stellenwert, die Bevölkerung wurde schlichtweg vernachlässigt. Mittlerweile sind aber positive Tendenzen zu erkennen.

Kindergarten Loi Kaw Wan

Bei diesem institutionellen Projekt (von 2012 bis 2016) handelte es sich um einen Kindergarten für ca. 20 burmesische Flüchtlingskinder im Shan-Gebiet, direkt an der Grenze zwischen Myanmar und Nordthailand. Die Mitglieder und Spender von O.P.C. sorgten für eine gute Ernährung, warme Kleidung, sachkundige Betreuung durch zwei Kindergärtnerinnen, Lehr- und Lernmittel sowie medizinische Hilfe.

Klamotten ausmisten und Gutes tun!

Aktuell haben wir eine Aktion laufen (bis zum 18.06.2019), mit der wir Gelder für unsere Kinder sammeln möchten. Der Betrag, den wir erhalten können, liegt zwischen EUR 500 – EUR 3.500 Euro. Dafür müssen wir Platz 1 bis 70 bei einem Voting erreichen. Von daher benötigen wir Menschen, die uns unterstützen. Wir würden uns freuen, wenn Sie dabei sind. 

Mit dieser Aktion „Platz schaffen mit Herz“, werden „zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“. 

Sie unterstützen O.P.C. und ermöglichen Kindern in Südostasien eine Schulausbildung, sofern wir unter die ersten 70 Vereine kommen.

Die Kleidung wird einem guten Zweck zugeführt und unterstützt Menschen z.B. in Osteuropa und Afrika, die mit dem Verkauf eine Lebensgrundlage haben. D.h. unabhängig ob wir es bei dem Voting unter die ersten 70 schaffen, die Kleidung bewirkt Positives. 

Weiteres, und wie EINFACH es geht, siehe hier: https://www.platzschaffenmitherz.de/. Kostenlosen Paketschein erstellen, Paket wegschicken und wenn der Voting-Code per Email kommt, für O.P.C. voten. Danke schön.

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